Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
(121. bis 130. von 181)
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Die Grausamkeit des Ohnmächtigen äußert sich als Gleichgültigkeit.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die großen Augenblicke im guten wie im bösen Sinne sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die Großen schaffen das Große, die Guten das Dauernde.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die Großmut ist immer am rechten Platz, der Geiz aber ist immer am unrechten.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten weiß, dass sie seine Liebe erwidere.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die größte Gleichmacherin ist die Höflichkeit, durch sie werden alle Standesunterschiede aufgehoben.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die Güte, die nicht grenzenlos ist, verdient den Namen nicht.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die Gutmütigkeit gemeiner Menschen gleicht dem Irrlicht. Vertraue nur seinem gleißenden Schein, es führt dich gewiss in den Sumpf.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
Die Heiterkeit des Unglücklichen ist oft rührender als seine rührendste Klage.
Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach
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